Montag, 19. Juni 2017

Blütentees selber machen



Blütentee sind die feiner Alternative zum Kräutertee. Meist werden sie in einen Topf gegossen, doch ich finde, eine Unterscheidung zahlt sich hier aus. In den Blüten ist nämlich oft noch ein kleiner Rest Nektar, der mitgetrocknet im Tee eine sehr feine Süße entfaltet. Blüten von Gewürzkräutern wie Thymian, Oregano und Minze enthalten zwar Geschmacksstoffe, aber in geringerer Konzentration. Dem zarten Teegenuss steht nichts im Wege.


Blüten in diesem Blütentee:

  • Kleeblüte reich an Nektar
  • Gänseblümchen für eine leicht herbe, nussige Note
  • Quendelblüten (wilder Thymian) für etwas Würze
  • und Holunderblüte - feiner Geschmack, den die Pflanze nur in den Blüten trägt


als Abrundung ist es möglich, Beerenblätter wie Himbeere, Brombeere und Erdbeere mitzutrocknen und einen Hauch Minze.

Weitere Möglichkeiten für Blütentee:
Grundsätzlich ist fast jede essbare Blüte für die Teeherstellung geeignet. Manche verlieren wie etwa die Blüte von Boretsch bei Trocknen jedoch jeglichen Geschmack. Das zahlt sich dann nicht aus.

Gute Wahl für Teeblüten:

  • Ringelblume, die Gartenblume mit dem intensiven Aroma
  • Schafgarbe, würzig und heilkräftig
  • Spitzwegerich mit schleimlösungspotenzial
  • natürlich duftende Rosenblütenblätter
  • und viele mehr
Blüten zu trocknen erfordert noch mehr Aufmerksamkeit als die meist robusteren Blätter. Nicht mehr als 50 Grad und gleich in Gläser oder Dosen füllen, wenn sie schön knackig trocken sind. 


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