Montag, 8. Mai 2017

Wildkräuter haltbar machen



Jetzt im Mai gibt es eine unendliche Fülle von Wildkräutern, schade nur, dass viele davon im Winter einfach nicht zur Verfügung stehen. Doch muss das wirklich so sein? Durch die richtige Verarbeitung ist es möglich, auch im Dezember oder Jänner eine frische Frühlingskräutersuppe mit Brennnesseln und Giersch zu genießen.

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Wildkräuter, die ich verwendet habe:

  • Brennnesseln
  • Giersch
  • Wiesenkerbel
  • Labkraut 


Bearbeiten von Wild- und Gartenkräutern für Kräutersuppen

Um die Kräuter direkt für Frühlingssuppen verwenden zu können, hacke ich sie klein. Ich orientiere mich dabei daran, wie fein ich Petersilie hacken würde, um Petersilerdäpfel (Kartoffel) zu machen. Du kannst die Wild- und Gartenkräuter jedoch so fein oder grob schneiden, wie du das möchtest.

Einfrieren der Kräuter

Gehackte Kräuter locker in ein Einfriergefäß füllen. Dann kannst du später die gewünschte Menge entnehmen, ohne die ganze Kräutermischung auftauen zu müssen.

Der Vorteil:

  • Du verwendest nur so viel, wie du willst.
  • Der Rest kommt wieder in den Tiefkühler, es wird nichts schlecht. 


Auch mögliche Wildkräuter:
Löwenzahn,
Gänseblümchen Blüten und Blätter
Wegerich
und viele andere

Zusätzlich kannst du in diese Mischung Gartenkräuter wie Petersilie, Liebstöckel oder Schnittlauch gleich mit hineinmischen.

 Eher nicht geeignet (verlieren Geschmack beim Einfrieren):
Bärlauch
Knoblauchsrauke

 Viel Spaß beim Frühlingskräutergenuss mitten im Winter!

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