Sonntag, 21. Mai 2017

So viele Blütentees!



Blüten wohin das Auge reicht. Dieses Jahr setze ich auf Blütentees. Der letzte Winter war der erste, in dem wir durchgehend eigenen Tee zur Verfügung hatten - ein gutes Gefühl. Dieses Jahr soll der Tee auch noch gut aussehen ;) Das ist übrigens der Rosenblütentee.



Hollerblütentee
Hollerblüten von den Strauben zupfen - nimm vollreife Strauben, auf keinen Fall welche, wo noch Knospen drauf sind, sonst lassen sich die Blüten nicht runterzupfen. Bei voll aufgeblühten Strauben geht es dagegen recht leicht. Die Blüten werden hellbraun beim Trocknen, verlieren aber kaum an Geschmack bzw. Duft. Trocknen nicht allzu heiß, muss aber auch nicht sehr kühl sein. 40 - 50 Grad geht gut. Gut für Erkältungen und zum Einschlafen (ich werde die Holler- mit Rosenblüten mischen). Aber auch gut für alle, denen Hollersirup einfach zu süß ist, denn der Tee schmeckt wunderbar hollerig.




Salbeiblütentee
Bei uns blüht der Salbei gerade über und über. Bienen und Hummeln tummeln sich darauf. Deshalb habe ich auch nur einen kleinen Teil der Blüten genommen. Will ja den Tieren nicht alles wegernten. Sie kleben etwas und duften intensiv nach Salbei mit einer kleinen Honignote. Beim Trocknen werden sie bräunlich und duften kaum noch, erst, wenn ich sie zwischen den Fingern reibe wieder. Ich schätze einmal, dass der Blütentee bei Halsweh genauso gut ist wie der aus den Blättern ...




Waldmeistertee
Ist nicht ganz nur ein Blütentee, weil ja die ganze Pflanze außer der Wurzel getrocknet wird. Aber auf jeden Fall, wenn sie gerade blüht. Hat einen besonderen Eigengeschmack, den nicht jeder mag. Der Tee hilft anscheinend bei Kopfweh und Nervosität. Ich werde probieren, ihn mit Rosen zu mischen. Die sollen wiederum bei Kopfweh und depressiven Verstimmungen gut sein. Die Kombination klingt doch gut, oder?

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