Sonntag, 7. Mai 2017

Na endlich! Der Zwiebel ist ausgewachsen




Schon wieder! Der Zwiebel ist ausgewachsen. So habe ich bisher immer reagiert, wenn ich ein solches Bild vor Augen hatte. Doch das hat sich jetzt schlagartig geänder. Nachdem mir jetzt mehr als zwei Kilo Zwiebeln ausgewachsen sind, habe ich doch einmal versucht, etwas draus zu machen.

Besser als Jungzwiebeln
Und es schmeckt ganz köstlich! Die Keime - also die ausgewachsenen Teile aus dem Zwiebel schälen. Manchmal sind auch noch die Zwiebelhäute selbst frisch und knackig, dann verarbeite ich sie einfach mit. Den ausgewachsenen Teil und die Zwiebelhäute in etwa einen Zenitmeter große Stücke schneiden und mit etwas Salz und Pfeffer anrösten oder nur leicht anbraten, je nach Geschmack.


Gemüse oder Brotaufstrich
Eigent sich als Beilage oder direkt aufs Butterbrot. Am besten am Brot ist der Auswachs-Zwiebel, wenn er noch warm ist, aber er schmeckt sogar ausgekühlt sehr gut. Geschmack: ein leichteres Zwiebelaroma, sehr fein.

Kaum Nebenwirkungen
Bei mir zeitigt Zwiebel oft die für diese Pflanze typischen Nebenwirkungen. Mir scheint, dass diese bei ausgewachsenem Zwiebel leichter sind. Möglicherweise hatten die verantwortlichen Schwefelverbindungen in den neuen Sprossen noch keine Zeit, sich zu bilden. Sogar der klassische leichte Zwiebelodem, der einen üblicherweise nach dem Genuss umgibt, hält sich bei ausgewachsenem Zwiebel stark in Grenzen.

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