Dienstag, 14. März 2017

Scharbockskraut .


Das Scharbockskraut enthält sehr viel Vitamin C. Es bildet schon sehr zeitig im Frühling glänzende Blätter, die teilweise sehr dicht den Boden bedecken. Scharbockskraut wächst vor allem in lichteren Wäldern oder am Waldrand.

Scharbocks-Salat
Die Blätter schmecken frisch und "nussartig". Ich mag dieses Wort nicht wirklich, weil es so oft verwendet wird. Aber ich habe gerade ein Blättchen verspeist - und es erinnert wirklich an eine reife Walnuss.Ganz entfernt zumindest ;) Um das Kraut wirklich genießen zu können, mische ein paar Blättchen in den Salat oder schmause, wo Du es findest. Nicht zu viel, denn die Blätter enthalten ganz leicht giftige Stoffe.

Die gelbe Blüte
Nach zwei, drei Wochen beginnen die Pflanzen zu blühen. Die gelben Sterne sind zwar sehr schön, die Blättern bauen jetzt aber mehr Giftstoffe auf. Du solltest Blätter nur von nicht-blühenden Pflanzen nehmen.


Blätter einlegen
Früher haben die Leute im Frühling massenhaft Scharbockskraut-Blätter gesammelt und in Salz eingelegt (eine Schicht Blätter, eine dünne Schicht Salz und so weiter). Davon aßen sie im Winter, wenn sich Symptome des Skorbut bemerkbar machten. Denn das Vitamin C hat sich im eingesalzenen Kraut gut gehalten.


Die Knöllchen
Scharbockskraut-Pflanzen wachsen nur im Frühling oberirdisch. Bald nach der Blüte ziehen sie sich in den boden zurück und überwintern als Knöllchen. Diese treiben im nächsten Frühling wieder aus. Du kannst diese Knöllchen sammeln und essen. Sie schmecken nicht besonders und es ist mühsam, die kleinen Dinger in einer einigermaßen bemerkbaren Menge zu sammeln. Ich halte mich daher lieber an die Blätter.

Nimm, wie bei allen Kräutern und Wildgemüse nur, was Du wirklich kennst.

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