Sonntag, 12. März 2017

Johannisbrotbaum - ein exotisches Experiment


Warum auch immer: Ich dachte, der Johannisbrotbaum könnte in unseren Breiten wachsen. Kann er auch, aber nur drinnen, denn er ist nicht frosthart.

Das Experiment
Vor einem dreiviertel Jahr kaufte ich mir ein paar Johannisbrotbaumfrüchte. Ich mag die sehr und weil ich eben dachte, die Bäume könnten bei uns wachsen, habe ich ein paar der steinharten Kerne eingesetzt. Sie keimten schnell. Jetzt habe ich zwei Bäumchen (15 bzw. 7 cm hoch).


Nicht winterhart
Johannisbrotbäume sind sehr anspruchslos. Sie brauchen kaum Nährstoffe, wenig Wasser und kommen sogar mit Salz im Boden spielend zurecht. Das ist ideal, wenn sie in ihrer ursprünglichen Heimat Arabien wachsen. Bei uns kommen sie im Freien nicht durch. Diese beiden Bäumchen werden also Topfpflanzen bleiben.

Die Früchte
des Baumes sind lange Schoten, die man (bis auf die sehr harten Kerne) vollständig verzehren kann. Reif schmecken sie leicht nach Karamel. Sehr gut. Aus den Kernen kann man Mehl machen. Das findest Du oft in vegetarischen Brotaufstrichen: Johannisbrotkernmehl - als Verdickungsmittel.

Die Entwicklung des Baumes
Unter normalen Umständen blüht der Baum das erste Mal nach 6 Jahren. Werden wir sehen, was sie im Topf tun ...

Die kleinen Bäumchen sind auf jeden Fall allerliebst mit ihren recht harten Fiederblättern. So werden sie auf jeden Fall eine Augenweide werden, wenn auch vielleicht kein Gaumenschmaus.

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