Sonntag, 19. März 2017

Beete vorbereiten



Im Herbst mulchen wir unsere Beete mit einer dicken Schicht Heu. Das kommt von der letzten Sensenmahd. Dadurch bleibt der Boden den Winter über geschützt, eine Spur wärmer (wenn es richtig friert, vereist er mit, was er auch soll). Das Bodenleben mag das, außerdem können keine Unkrautsamen mehr aufkommen - oder zumindest weniger ;)

Mulch im Herbst
Im Herbst ist Mulch gut fürs Bodenleben. Es bleibt im Boden ein wenig länger etwas wärmer und die Bodenlebewesen haben genügend Futter: Sie fressen das Heu und machen auf diese Weise auch gleich wertvollen Dünger für das Beet.

Mulch im Frühling
Im Frühling sieht es dann anders aus. Der Mulch wirkt wieder als Isolationsschicht. Aber so wie er im Herbst die sommerliche Wärme im Boden hält, konserviert er im Frühling die winterliche Kälte. Wenn es unter tags also sonnig wird und keine Minusgrade mehr hat, soll die Mulchschicht weichen. Sie kann zum Beispiel auf den Komposthaufen, wo sie weiter abgebaut wird.

Beete harken
Nicht jedes Jahr muss jedes Beet komplett umgegraben werden. Das stört nur das Bodenleben. Meist genügt es, die Oberfläche locker zu harken und dabei auch gleich Unkrautkeimlinge auszuzupfen. Wenn das Beet Nährstoffe braucht, was meist der Fall ist, streue großzügig reifen Kompost darüber. Es kann zum Beispiel auch etwas Einstreu vom Kuhstall dabei sein, andere tierische Exkremente solltest du lieber in Wasser ansetzen und Jauche daraus machen, sonst sind sie sehr scharf und stören die Jungpflanzen eher. Mit dieser Brühe kannst du immer wieder gießen - verdünnen und nicht zu viel verwenden. Danach ist das Beet fertig für die erste Saat.

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