Freitag, 10. Februar 2017

Home mining: Minigewächshaus aus Kuchenverpackung



In dieser Verpackung wohnten einmal zwei Bananenschnitten. Viel zu schade zum Wegwerfen - jetzt ist es ein Miniglashaus.

Verpackungen ...
Warum für Bananenschnitten nicht eine dünne Plastikfolie zum Auseinanderhalten und ein Papiersackerl genügen, ist mir schleierhaft. Aber wenn wo so eine Verpackung übrig bleibt, kann sie gleich zum Glashaus werden :-)

So geht's
Mach ein paar Löcher in den Boden der Verpackung, damit zu viel Wasser abfließen kann. Dann mit Erde die untere Hälfte anfüllen und befeuchten. Reihen mit einem kleinen Ast machen und säen. So lange das Glashäuschen aufgrund sehr kalter Temperaturen drinnen stehen muss, kannst du es ruhig offen lassen. Wenn es an einem etwas wärmeren Tag nach draußen darf, Deckel zumachen. Die Wärme staut sich und die Samen bekommen mehr Temperatur für die Keimund bzw. die Jungpflänzchen zum Wachsen.

Wärme und Keimung
Jeder Same braucht eine gewisse Wärmemenge, um zu keimen. Das ist sehr unterschiedlich. Zum Beispiel Samen wie Salat brauchen eher wenig, Paradeiser und vor allem Paprika oder Melanzani sehr viel. So lange der Same noch in der Erde ist, kannst du daher deine Jungpflanzengefäße auch zur Heizung stellen (ACHTUNG! sie dürfen nie austrocknen!). Sobald der Keimling rauskommt, braucht er Licht. Dann ab zum Fenster oder raus ins Freie.

Dünne Erdschicht - Frostgefahr
Miniglashäuser - egal ob als solche im Gartencenter gekauft oder aus Kuchenverpackungen gebastelt - haben eine relativ dünne Erdschicht. Bei Frost daher lieber nicht über Nacht draußen lassen (oder nur an sehr geschützten Positionen). Die Erdschicht kann durch und durch frieren und das halten manchmal nicht einmal frostfeste Samen und Keimlinge aus.

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