Sonntag, 19. Februar 2017

Gong - der Meister unter den Klangkörpern



Der Gong geht in die Tiefe. Er arbeitet nicht nur unseren physischen Körper durch, sondern wirbelt Emotionen hoch. Sie kommen in tiefer Entspannung noch einmal an die Oberfläche und ordnen sich meist wie von selbst an der Stelle ein, an der sie gut tun.

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Eine kleine Gongmusik

Gespeicherte Emotionen
Wir alle ordnen verschiedenen Ereignissen in unserer Vergangenheit bestimmte Emotionen zu. Diese Emotionen passen in diesem Moment oft sehr gut zur tatsächlichen Situation. Doch im Laufe der Zeit verselbstständigen sie sich. So dass wir in ähnlichen (aber nicht gleichen!) Situationen immer gleich reagieren - unseren alten Emotionsmustern folgen. Die vielleicht gar nicht mehr passen. Automatisch betrachten wir die Situation genau so wie wir ähnliche Situationen "schon immer" beurteilt haben. Weiterentwicklung ist kaum möglich.

Emotionen gekoppelt
Manche emotionalen Koppelungen sind sehr sinnvoll. Eine rote Ampel zum Beispiel bedeutet Gefahr. Das haben wir gelernt und bleiben lieber stehen. Wenn jetzt aber die Ampel kaputt ist und schon eine halbe Stunde auf Rot steht - obwohl gar kein Verkehr ist - werden nur die wenigsten Menschen immer noch beharrlich stehen bleiben, sondern die Situation neu bewerten. Doch genau das passiert, wenn wir in alten Verhaltensmustern etwa in Beziehungen gefangen sind. Wir bleiben einfach stehen und betrachten nicht noch einmal unvoreingenommen, was hier eigentlich passiert.

Emotionen entkoppeln
Genau hier kann der Gong helfen. In einem Gongbad wirbeln die gespeicherten Emotionen, die dazu bereit sind, sanft hoch. Das Ganze geschieht in einem entspannten, sicheren Raum, so dass die emotionalen Muster sich neu ordnen können. Sie ordnen sich so, wie es für die Person im Moment am besten passt. Gewohnte Muster lockern sich, es fällt uns leichter, sie loszulassen.

Kommentare:

  1. mein erstes gong-bad war eine tolle erfahrung - keine ahnung, wie es funktioniert, aber ich war danach so entspannt wie noch nie und dazu auch noch gelassen gut gelaunt - kann ich nur jedem/r empfehlen :)))

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  2. danke, dass du deine Eindrücke beschreibst! Eine mögliche Erklärung ist, dass Gonggeräusche den Geräuschen ähnlich sind, die ein Kind im Mutterleib hört, wo es sicher und geborgen ist.
    Ich persönlich glaube aber auch, dass ein Gong eine solche Vielfalt von Tönen erzeugt, die es jede/m erlauben, wahrzunehmen, was gerade beim Auflösen von Themen nötig ist. Und ein Thema aufzulösen entspannt ganz tief, selbst wenn man es bewusst gar nicht mitkriegt :)

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