Dienstag, 14. Februar 2017

Frischer Thymian im Winter


Ein besonders winterhartes Kraut ist der Thymian. Auf dem Foto siehst du eine Staude direkt nach zwei Wochen Dauerfrost mit -20°-Nächten. Du kannst den ganzen Winter über ernten. Gut so, denn Thymian wirkt anregend und kann bei Erkältungen helfen - ob als Tee oder als Gewürz.

Wann ernten
Im Grunde genommen den ganzen Winter. Sei aber lieb zu deinem Thymian und stresse ihn bei besonders tiefen Temperaturen nicht. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass es quasi an der Bruchstelle reinfriert und die ganze Pflanze leidet.

Vorteil Winterernte
Im Winter braucht der Thymian alle seine Inhaltsstoffe konzentriert. Denn je höher die Konzentration - als Faustregel - desto höher die Resistenz gegen Kälte. Dasselbe gilt übrigens auch (wie bei einigen anderen Kräutern) für Trockenheit und Nährstoffgehalt: Auf einem feuchten, gut gedüngten Boden bekommst du fette, große Pflanzen - mit ganz wenigen ätherischen Ölen. Wächst dein Thymian aber langsam trocken und mager dahin, bleibt er zwar kleiner - aber was für ein Aroma!

Was daraus machen
Thymiantee erfreut sich zurzeit großer Beliebtheit. Er schmeckt vielen Leuten, regt an und wirkt auch bei Erkältungen positiv. Wenn du, so wie ich, nicht so auf diesen Tee stehst, kannst du ähnliche Effekte auch erzielen, wenn du einfach mit Thymian würzt. Möglichst "kalt" - also auf Salaten, auf ein Käsebrot, ... Denn beim Kochen oder Braten verliert er Inhaltsstoffe. Das schmeckt zwar köstlich, wirkt aber nicht mehr gar so gut.

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