Samstag, 4. Februar 2017

Die Kinder des Kürbis


Das ist unser schönster Hokaido-Hybrid aus dem letzten Sommer: gut 4 Kilo, orangene Haut, mittelorange im Fleisch. Mürbe und geschmackvoll.

Kinder von Hybriden
Seine Kinder werden dieses Jahr in unserem Garten wieder wachsen. Wie sie aussehen werden? Keine Ahnung. Bei Hybriden weiß man nie. Denn, wie Mendel schon herausgefunden hat: Sie können so aussehen wie ihre Eltern - oder so wie jeder Großelternteil.

Von dunkelgrün bis knallorange alles möglich
In unserem Fall sind die Großeltern (wahrscheinlich ...): Hokaido, Riesenkürbis, ev. Hungarian Blue, ev. Herrenkürbis. Vom relativ kleinen bis zum sehr großen, vom dunkelgrünen über einen graugrünen über einen eher gelben bis zum dunkelorangen Kübris können wir alles erwarten. Es wird spannend!

Die Vermehrung
Kerne trocknen lassen - nicht erhitzen. Dann in die Erde, gießen, an einen sonnigen Platz stellen. Warten. Genau wie bei "normalem" Saatgut.

Aussaat in zwei, drei Wochen
Noch ist es ein wenig zu früh: Vor Mai soll ein Kürbis nicht ins Freie, weil er kaum frostfest ist. Und da würden die Kleinen einfach schon durchs Wohnzimmer wuchern, wenn man sie jetzt schon setzt.

Vorsicht bei selbstgezogenen Kürbissen und Zucchini aus eigenen Kernen

Hin und wieder gibt es Berichte, die sagen, es kommt durch Einkreuzungen von Zierkürbissen bei Kürbissen und Zucchini aus eigenem Saatgut zu Vergiftungen. Bei gekauftem Saatgut sei das so gut wie ausgeschlossen. Kennzeichen für gute Zucchini und Kürbis sei das Fehlen von Bitterkeit. Es bleibt jedem selbst überlassen, welches Saatgut er oder sie verwenden will. Ich koste jeden selbst gezüchteten Kürbis und Zucchini, ist er nicht bitter, kommt er auf den Tisch.

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