Samstag, 14. Januar 2017

Knollenziest für den Halbschatten


Kleine Knöllchen macht der Knollenziest. Ziest ist eine Pflanze, die es bei uns in diversen Arten wildlebend gibt. Einige der wilden Zieste bilden ebenfalls unterirdische Knollen aus, allerdings etwas kleiner als die "Halbkulturform", der Knollenziest.

Auch im Halbschatten ErtragViele Ziestarten sind Waldblumen. Offenbar hat auch der Knollenziest die Fähigkeit, mit wenig Licht auszukommen, nicht verloren. Er bringt im Halbschatten Ertrag - wenn auch weniger als in Vollsonne. Der Ziest mag es eher feucht. In heißen Gegenden hat also der schattige Standort noch den Vorteil, dass Du nicht so viel gießen musst.

ErnteDie Knöllchen, die aussehen wir kleine Perlenschnüre, kannst Du ab dem Spätherbst aus der Erde holen. Die Pflanzen müssen schon vollkommen "eingezogen" haben. Das heißt: Das Laub muss welk und die Stängel ausgetrocknet sein. Dann ist die ganze Kraft und alle Nährstoffe aus den Pflanzen in den Knollen. Ernten kannst Du bis in den späten Winter. Im Frühling treiben die verbliebenen Knollen wieder aus. Lass also die kleinsten in der Erde, dann ist der Knollenziest eine wunderbare Dauerkultur.


Die KnolleSie sind relativ klein und fast reinweiß. Wirken ein Bisschen wie Engerlinge. Schmecken meiner Meinung nach roh am besten - etwa als Salatzutat. Du kannst sie aber auch in Butter schwenken oder zu Gemüsegerichten mischen. Es ist kein ertragreiches Gemüse, macht Deinen Garten aber vielfältiger - und der Knollenziest ist eine "alte Sorte". Du schützt ihn, indem Du ihn anbaust, vor dem Aussterben.

LagerungEher nicht möglich, da er nach wenigen Tagen austrocknet. Wegen der kleinen Erntemengen aber auch nicht notwendig ;)

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