Donnerstag, 26. Januar 2017

Der Topfenwickel



So sieht er von außen aus, der Topfenwickel. Innen ist er nicht viel spektakulärer. Dennoch ist er ein altes Hausmittel für Entzündungen aller Art - und er wirkt!

So geht's
Einen Bogen Küchenrolle auf einen etwa 10 Zentimeter breiten Streifen falten. Möglichst fetten Topfen (damit die Haut nicht austrocknet) drauf verstreichen. Nicht dick, nur etwa so viel, wie du Honig auf ein Brot tun würdest. Auf die entzündete Stelle legen (hier ist die Entzündung natürlich IM Hals und nicht außen) und bis maximal eine halbe Stunde drauf lassen. Bei echt starken Entzündungen trocknet der Topfen schon nach etwa zehn Minuten an, dann gleich weggeben.

So wirkt's
Der Topfenwickel lässt die Entzündung sanft abschwellen und kühlt. Durch diese beiden Wirkungen lindert er die Schmerzen, die mit einem entzündlichen Vorgang einhergehen. Er ist übrigens nicht nur für Erkältungskrankheiten geeignet, sondern auch für Verstauchungen, Insektenstiche, Gelenksentzündungen aller Art, Sonnenbrand (Topfen oder Joghurt) und für vieles mehr.

Verträglich
Topfen ist normalerweise sehr hautverträglich. Bei offenen Wunden ist er natürlich nicht so geeignet, weil ja nicht steril. Wo immer die Haut über dem Entzündungsgeschehen aber intakt ist, ist er super. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du das machen willst, aus welchen Gründen auch immer, frag am besten deinen Arzt oder deine Ärztin.

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