Dienstag, 20. Dezember 2016

Wohin mit Strauchschnitt?


Im Winter ist eine gute Zeit, Sträucher zurückzuschneiden. Bei unseren war dieses Jahr kein Rückschnitt, sondern eher eine mittlere Rodung fällig. Da fällt dann einiges an Holz an.

Unterzündmaterialien
Holz von Sträuchern ist gutes Unterzündmaterial. Egal wie dick, Du kannst es mit Papier anbrennen lassen, um dem massiveren Brennholz eine gute Unterlage zu bieten. Dadurch kannst Du auf diverse andere Anzündhilfen völlig verzichten. Zumindest in strauchschnittreichen Jahren solltest Du allein mit diesem Material durchkommen. Sonst hol Dir Bockern, Zapfen oder kleine Äste aus dem Wald dazu (im Zweifelsfall Besitzer/In fragen - sollte aber keine Probleme geben).

Abliegen lassenAllerdings sollte auch Strauchschnitt, so wie Brennholz, vortrocknen. Schneide Äste und Zweige auf die gewünschte Länge und lass sie mindestens ein paar Monate, besser ein Jahr, trocknen. Sie brennen dann besser und rückstandsfreier.

Winzige Äste und BlätterSo ein Strauch besteht nicht nur aus mehr oder weniger dicken Ästen. Hauptsächlich fallen dünne Zweige und auch sehr viele Blätter an. Die millimeterdicken Zweige kannst Du natürlich auch kleinknipsen, stapeln und unterzünden. Das ist aber sehr viel Arbeit. Alternativ kannst Du sie zum Lockern auf Deinen Komposthaufen geben (eventuell zerkleinern). Oder - Du nimmst sie als Grundlage für ein Hochbeet.

Hochbeet mit StrauchschnittEin jedes Hochbeet sollte nämlich ganz unten eine Zweige-Astschicht haben als Drainage. Darüber kommt Grasschnitt, dann Mitst oder Kompost und dann eine Schicht Erde. Du kannst das Ganze mit Brettern einfassen oder hügelig als Hügelbeet anlegen. Beim Hügelbeet hast Du den Vorteil, dass auch die Gesamtfläche sehr groß ist und Du verschiedenen Sonneinfallswinkel nutzen kannst.

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