Samstag, 5. November 2016

Vitamin-C-Quelle Sauerkraut



Sauerkraut ist einer der wichtigsten Vitamin-C-Lieferant in unseren Breiten. Außerdem helfen die Milchsäurebakterien unserer Verdauung. Die Herstellung im Herbst geht recht leicht, wenn sie auch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.

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Woher nehmen?
Wenn Du diesen Herbst kein Sauerkraut angesetzt hast, kannst Du's natürlich auch im Geschäft kaufen. Die Vorteile sind ähnliche. Beim Selbst-Gemachten hast Du zusätzlich noch Gewissheit, dass keine Zusatzstoffe drin sind.

Volle Inhaltsstoffe
Das Sauermachen ist eine der schonendsten Konservierungs-Methoden. Es wird nichts erhitzt, nichts gefroren oder getrocknet. Die Milchsäurebakterien lassen die enthaltenen Vitamine praktisch unberührt. Sie spalten Strukturen des Gemüses sogar auf, so dass noch weitere Inhaltsstoffe frei werden. Unser Organismus kann sie so leichter aufnehmen.

Sauerkraut selbst gemacht
Weißkraut oder Weißkohl (ideal sind mindestens 5 - 7 kg)
pro Kilo Kraut etwa 100 g Salz
eventuell ganzen Kümmel
eventuell ein paar cl Sauermilch

Hachle das Kraut möglichst fein. Gib es in ein Steingutgefäß oder Holzfassl in passender Größe schichtenweise. 1 Schicht Kraut, 1 Schicht Salz, danach festdrücken. Wenn Du magst, ein Händchen voll Kümmel (ganze Samen) dazu. Dann wieder 1 Schicht Kraut, 1 Schicht Salz, festdrücken. Wenn das Fassl voll ist, mit einem Holzstößel oder auch mit Deiner Faust noch einmal besonders fest stampfen.

Etwas Sauermilch drauf gießen. Die Sauermilch enthält die richtigen Bakterien. Du startest damit den Gärprozess und bist nicht unangenehmen Überraschungen ausgeliefert, wenn sich irgendwelche Gammelbakterien anstatt der Milchsäurebakterien einnisten und das Ergebnis zunichte machen.

Ein, zwei große Kraut- oder Kohlblätter drauf, einen schweren Stein drauflegen. Der Stein sollte möglichst die ganze Fläche abdecken. Im Notfall kannst Du mehrere nehmen. Ein paar Wochen stehen lassen - fertig.

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