Freitag, 4. November 2016

Kohl und Kohlrabi in einem



Sehr zeitig im Frühling haben wir dieses Jahr unseren Kohl gepflanzt: gekaufte Jungpflänzchen, die offenbar die rauen Temperaturen im Freiland nicht gewohnt waren. Ein paar sind beim ersten Nachtfrost erfroren, bei anderen ist nur die Spitze abgefroren. Sie sind danach sehr langsam gewachsen und haben massive, lange Strünke ausgebildet. Die essen wir jetzt mit.

Auf das Mark kommt es an
In den Strünken befindet sich nämlich feines, unverholzes Mark. Es sieht ähnlich aus wie ein geschälter Kohlrabi, nur eben länglich und nicht rund. Es schmeckt feiner als Kohlrabi mit weniger Eigengeschmack. Wir verwenden es aber genauso. Wir essen es roh oder auch gekocht in Gemüse oder in der Suppe.

Kohl eingewöhnen
Was wir gelernt haben ist, dass Kohljungpflänzchen - obwohl Kohl an sich etwas frostfest ist - langsam und vorsichtig an die Außenluft gewöhnt werden müssen. Das gilt bestimmt für "verwöhnte" Glashauspflänzchen, aber auch für welche, die es sich am Wohnzimmerfenster oder im Glashaus gemütlich machen durften, bevor sie nach draußen kommen. Beim nächsten Mal werden wir die Jungpflanzen erst einmal ein paar Tage an einem frostgeschützten Platz im Freien wohnen lassen - eventuell in der Nacht abdecken. Dann sollten sie abgehärtet sein für die raue Wirklichkeit.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen