Dienstag, 29. November 2016

Baumgeschichten - was die Fichte alles kann



Die Fichte ist ein Baum, der praktisch überall vorkommt. Deshalb ist sie als Monokultur-Baum auch etwas in Verruf geraten. Aber die Fichte ist ein wichtiger, heimischer Baum, der Apotheke, Schmuck- und Brennstofflieferant und Ort der Entspannung in einem ist.


Apotheke in der Fichte
Die neuen Triebe im Frühling enthalten viele ätherische Öle, die gut gegen Husten sind. Füll sie abwechselnd mit Zucker in ein Glas und lass es mehrere Wochen in der Sonne stehen. Der braune Sirup, der daraus entsteht, kannst du bei Husten löffelweise einnehmen.
Auch die Samen der Fichte enthalten ätherische Öle. So viele sogar, dass man daraus Öl pressen kann.

Schmuck
Die Äste der Fichte kommen im Advent als Kranz und Wohnungsdekoration zum Einsatz. Auch als Christbaum gab es oft Fichten, bevor die Tannen den Siegeszug antraten.

Brennstoff
Die Zapfen der Fichte sind ein sehr gutes Unterzündmaterial. Das Holz brennt gut, aber sehr schnell und enthält als Weichholz relativ wenig Energie.

Räucherwerk
Die Harzkügelchen, die sich bei leichten Verletzungen am Fichtenstamm sammeln, ergeben ein wunderbares Räucherwerk. Sammle sie, trockne sie und zermahle sie (erst wenn sie ganz trocken sind!!!) zu Pulver. Vermischt mit aromatischen Rinden und Blättern duftet das wunderbar!

Entspannung
Und wenn du dich gemütlich an den Stamm lehnst, kannst du den leisen Fluss der Säfte im Inneren erahnen und gemächlich den Alltag abrinnen lassen.


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