Sonntag, 9. Oktober 2016

Maroniernte



Überraschend, aber wahr. Obwohl wir hier auf rund 600 Metern über dem Meer wohnen und obwohl es im Winter schon einmal minus 20 Grad hat, wachsen wild im Wald Maronibäume.

Ein Baum des Südens
Maroni oder Esskastanien wachsen normalerweise eher in milden Gefilden. Die Bäume selbst sind aber frosthart. Ihr Nachteil ist aber, dass in kühleren Gebieten viele der Früchte nicht ausreifen können. Daher gibt es auch viel weniger Nachwuchs als bei den bei uns konkurrenzstarken Arten wie Buchen oder Fichten oder auch Ahorn und Eiche.
Kleine Früchtchen
Wie du auf dem Bild sehen kannst, sind die wenigen reifen Früchte, die wir gefunden haben, recht klein. Zirka zwei Zentimeter. Ihre südlichen Verwandten kommen schon auf einen Durchmesser von vier Zentimeter und haben damit natürlich viel mehr Inhalt. Essen kann man die Kleinen trotzdem: Schale einschneiden, ins Rohr oder auf den Ofen und nicht anbrennen lassen. Diese kleinen Kerlchen schmecken weniger süßlich als die großen, was ich persönlich sehr zu schätzen weiß.


Kommentare:

  1. Die wachsen hier auch wie doof, zu meiner Freude, freu mich schon
    auf die ersten im Backofen!
    Lg Manu

    AntwortenLöschen
  2. mir schmecken diese kleinen ja wirklich besser als die großen, dicken, die Kleinen haben so einen ganz feinen Geschmack,
    liebe Grüße und viel Spaß beim backen!
    Eva

    AntwortenLöschen