Dienstag, 25. Oktober 2016

Erdapfelsack - das Ergebnis



Ein fetter Bursche kommt hier aus dem Kartoffelsack. Das ist eine spezielle Methode, wie Erdäpfel auch am Balkon oder der Terrasse wachsen. Die Ernte war gar nicht so schlecht. So gut, wie wir erwartet hatten, war sie aber auch nicht.

Der Sack ist reif
Sobald die Kartoffelpflanze im Kartoffelsack vollständig vertrocknet ist, ist Erntezeit. Dann hat die Pflanze alle Energie und Nährstoffe in die Knollen geleitet. Diese sind dick, frisch und schmackhaft.



Kartoffelsack kaputt
Unser Sack wird leider keine weitere Saison mehr erleben. Das UV-Licht war ihm zu viel. Der Boden und die Schattseite sind noch halbwegs in Ordnung. Auf der Sonnseite zerreißt er aber wie Papier.



Die Ernte
Jetzt schauen wir aber einmal hinein. Die Erde ist immer noch dunkel und nährstoffreich. Sie kommt aufs Beet oder in Blumentöpfe - oder nächstes Jahr wieder in einen Erdapfelsack. Und da sind sie schon, drei dicke Knollen auf einmal. Das ist noch nicht alles.



Alle Knollen
Das war's. Das ist die Ernte von einer Erdapfelpflanze im Kartoffelsack. Wir haben uns in diesem großen Erdvolumen mehr erwartet. Schlecht ist es aber nicht. Vor allem sind es schöne, große Knollen. Die größten werden ideale Ofenkartoffel werden ;)



Auf die Waage
1,35 Kilo insgesamt. Das ist doch um ein gutes Drittel mehr als ein Erdapfel in der Erde bei guten Bedingungen abwirft (bei schlechten kann man sich über einen halben Kilo freuen). Also ein Erfolg. Der dickste hat übrigens knapp 40 deka und ist damit ein ganz schöner Bursche!



Auf die Sorte kommt es auch an
Habe gerade erst gehört, dass es Kartoffelsorten gibt, die nur ganz unten austreiben, bei denen es also nichts bringt, zu häufeln oder eben im Kartoffelsack immer wieder nachzufüllen. Ältere Sorten setzen oft immer wieder Kartoffeln an, so dass der Kartoffelsack viel ertragreicher wird. Vielleicht probieren wir es nächstes Jahr einmal mit einer wirklich alten Sorte ...

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