Sonntag, 30. Oktober 2016

Der Schopftintling



Die Bilder sind leider nicht recht gut, weil mein Blitz gestreikt hat. Aber das sind Schopftintlinge. Sie schmecken wunderbar, müssen aber ruck-zuck verbraucht werden, sonst fangen sie an zu "tinten".

Der Schopftintling
Angeblich kann man ihn den ganzen Sommer über finden, ich kenne ihn aber nur als Herbstpilz. Normalerweise tritt er in Rudeln auf, so dass du auf einem Fleck gleich zehn oder zwantig dieser weißen Hütchen finden kannst. Sieht dann aus wie eine kleine Stadt.

Wenn er tintet
Wenn der Tintling zu alt wird, fängt er an, von unten her schwarz zu werden. Auf dem Bild unten siehst du ein Exemplar, bei dem dieser Prozess schon eingesetzt hat. Bei diesem Hut kann man den dunklen Teil noch wegschneiden, aber nach und nach löst sich die gesamte Kappe auf. Schwarze Teile soll man nicht essen!



Die Zubereitung
Einfach in die Pfanne haun und braten. Dazu passt vorzüglich Knoblauchrahm (saure Sahne) oder Knoblauchjoghurt. Laut Internetrecherche schmeckt der Schopftintling nicht nach viel - andere sagen, er schmeckt nach Spargel. Mein Gaumen zeigt jedoch einen recht kräftigen Eigengeschmack an, der dem Parasol - einem der köstlichsten Speisepilze - nicht unähnlich ist.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen