Sonntag, 3. September 2017

Schmecken Dir Brennnesselfrüchte?



Bekannt ist die Brennnessel ja für ihre jungen Blätter, aus denen Du einen würzigen Spinat oder eine vitamin- und Mineralstoffreiche Suppe machen kannst.

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Stärkt die Lebenskräfte
Die Früchte der Brennnessel findest Du heute noch kaum in Rezeptbüchern oder gar auf Speisekarten. Sie sind klein, sitzen dafür in großen Mengen am Brennnesselstengel. Ihr Geschmack ist würzig/nussig.

Ihre Inhaltsstoffe lassen sich sehen:
Vitamine A, C und E, Chlorophyll, Eisen, Magnesium, Calcium, Natrium, Phosphor, Gerb- und Schleimstoffe

Die Früchte der Brennnessel haben daher den Ruf, Lebenskraft bis ins hohe Alter zu geben.

Zubereitung:
Zutaten
Brennnesselfrüchte
Knoblauch
Butter
Salz/Pfeffer

Sammle die Früchte. Bei Brennnesseln wachsen weibliche und männliche Blüten auf verschiedenen Stengeln. Im Herbst, wenn die Früchte reif sind (Septeber bis Oktober) sind die meisten männlichen Blüten jedoch schon abgefallen. Auf diese Weise findest Du fast nur noch Früchte.

Ziehe die Früchte von den Stengeln. Möglicherweise brauchst Du Handschuhe, um Dir keine "Verbrennungen" zu holen. In dieser Jahreszeit sind jedoch die Brennhaare oft schon eingetrocknet. Nimm so viele Früchte, wie Du willst.

Brutzle sie ein paar Minuten in Butter bei nicht zu hohen Temperaturen. Die Butter soll nicht zu braun werden. Gib gepressten oder geschnittenen Knoblauch, Salz und Pfeffer nach Deinem Geschmack dazu. Prinzipiell kannst Du statt der Butter auch Öl nehmen. Aber Brennnesselfrüchte schmecken mit Butter tatsächlich am besten.

Gib die fertigen Früchte auf getoastetes Vollkornbrot oder iss sie als Beilage zum Gericht Deiner Wahl. Ein Gedicht!

Kommentare:

  1. Das hört sich super an. Ich werde das im Herbst unbedingt testen.

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