Mittwoch, 7. September 2016

Giersch im Herbst



Auch im Herbst gibt es ihn noch, den würzigen Giersch. Seine Blätter sind jetzt allerdings dicker als im Frühling, die Stiele fasrig. Für Gierschspinat oder -suppe schmeckt er fast zu intensiv. Bestens geeignet allerdings als winterliche Suppenwürze.


Grünes im Winter
Schon im letzten Jahr hatten wir das Problem, dass wir im Winter irgendwann Erdäpfel, Kürbis und sogar köstliches Eingelegtes nicht mehr sehen konnten und nach frischem Grünzeug gelechzt haben. Dieses Jahr haben wir mit Lauch und Zierkohl ein wenig vorgesorgt, aber nicht genug, daher kommt eine ordentliche Portion Giersch in den Tiefkühler. Nicht ganz frisch, aber besser als nichts.

Gierschspinat einfrieren?
Nicht so gut. Erst einmal schmeckt Herbstgiersch eben extrem intensiv. Außerdem braucht man enorme Mengen für Spinat. Und für eine Portion zahlt sich der ganze Aufwand nicht aus. Deshalb machen wir etwas anderes.



Giersch als (Suppen)würze einfrieren
Giersch grob schneiden und im Gefriersackerl locker einfrieren. Dann bei Bedarf so viel vom gefrorenen Block abschneiden, wie du willst. Noch kleiner hacken ist bei Bedarf möglich. Giersch kann Suppen würzen, aber auch alle möglichen Eintöpfe oder Fleischspeisen (dunkles Fleisch!). Für Fisch und Huhn ist er definitiv zu intensiv.

Kommentare:

  1. Wieder ein toller Tipp!
    den werd ich die Woche gleich noch umsetzen!
    Danke ^^
    GLG, MamaMia

    AntwortenLöschen
  2. Gern! Freut mich, dass du was damit anfangen kannst :)

    AntwortenLöschen