Montag, 15. August 2016

Fisolen haltbar machen



Unser Fisolenernte ist dieses Jahr sehr gut ausgefallen. Trotz Trockenheit haben es die Pflanzen geschafft und ein kleines Beet von etwa einem Quadratmeter hat uns mehrere Kilo frische Bohnen beschert.

Einfrieren
Wir haben uns fürs Einfrieren entschieden. Die einfachste Methode, bei der viel Geschmack erhalten bleibt. Die Fisolen bereiten wir vor, indem wir sie so schneiden, wie wir sie im Endeffekt verwenden wollen. Dann dünsten wir sie wenige Minuten. In Gefrierbeutel füllen - auskühlen lassen - einfrieren - fertig. Hält mehrere Monate.



Bohnen einsalzen
Eine weitere Möglichkeit gibt es, Fisolen haltbar zu machen: Einsalzen. Sie werden dafür in kurze Stücke geschnitten. Ähnlich wie beim Sauerkraut wird dann in einem luftdicht abschließbaren Glas eine Schicht Salz und eine Schicht Bohnen abwechselnd eingelegt. Zwischendurch gut festpressen (etwa mit einem Flaschenboden). Die Bohnen verlieren Wasser, das sich mit dem Salz mischt, auf diese Weise wird das Ganze wenig schmackhaft für schädliche Bakterien und Pilze.

Für diese Methode brauchst du aber ganz frische, zarte, junge Fisolen. Bohnen dürfen noch keine ausgebildet sein. Unsere waren dafür schon zu reif.

Kommentare:

  1. So so, Bohnen bezeichnet man in Österreich als Fisolen. Interessant! Kommt womöglich aus der Zeit, als die Türken Wien belagerten. Fisolen heißen auf türkisch Fasulye.

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  2. Das kann leicht sein, Nervenruh, bei uns gibt es eine Menge Ausdrücke aus dem Türkischen, dem Ungarischen und dem Slawischen,
    lieben Gruß

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