Donnerstag, 24. August 2017

Exotisches Experiment: Zitrusfrüchte



Heute kommt gleich noch ein exotisches Experiment. Dieses war einmal eine Mandarine. Besser gesagt ein Kern. Dieses Bäumchen ist bereits drei Jahre alt. Mandarinen hat es bis jetzt noch keine getragen. Es ist aber in diesem Sommer besonders gut gewachsen, vielleicht in ein, zwei Jahren.


So geht es
Iss eine Zitrusfrucht deiner Wahl - wähle aber keine kernlose Sorte. Und stecke den Kern in einen beliebigen Blumentopf in die Erde dazu. Du kannst auch einen eigenen Blumentopf aufstellen. Wir haben aber meist Platzmangel bei unseren ganzen Überwinterungsgästen. Daher fangen wir die Aufzucht immer so an.


Wenn was kommt
Bei Zitrusfrüchten zeigen sich zuerst nur knallgrüne Steckerl ohne Blätter. Ich war immer in Versuchung, die auszureißen, weil ich sie für Unkraut hielt. Einmal war ich aber nicht schnell genug und entdeckte die seltsamen, erst ganz schmalen Blätter. Wenn es so weit ist, gleich in einen eigenen Topf setzen. Sonst verwurzeln sich die beiden Pflanzen und so ein Zitrusbäumchen will ja ganz schön wachsen.

Zitronenbäumchen
Im Bild siehst du einen kleinen Zitronenbaum, der im Frühling das Licht der Welt erblickt hat. Ich habe ihn etwas zu lang im Schatten seiner "Wirtspflanze" gelassen, sonst wäre er jetzt wahrscheinlich schon größer. Trotzdem: Schaut robust aus und wird den Winter sicher schon überleben. Die Pflanze am Fuß des Bäumchens ist Portulak. Eine gute Salatzugabe. Schmeckt leicht salzig. Wenn sie zu groß für die Zitrone wird, werden wir sie ernten und verzehren.

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