Freitag, 12. August 2016

Düngung to go



Dieses ist eine Kuhflade. Sie ist schon ein Bisschen eingetrocknet, was Vorteile und Nachteile hat. Jedenfalls kannst du solch ein wertvolles Fundstück einpacken und deinen Gartenboden damit bereichern. Im Zweifelsfall den Bauern oder die Bäuerin fragen :)

Trocken oder frisch?
Die trockene Flade lässt sich besser transportieren und ist dezenter im Geruch. Es ist aber wahrscheinlich, dass schon einige der enthaltenen Nährstoffe die Flade verlassen hat und in den Boden abgewandert ist. Bei einer ganz frischen Flade kann das nicht passieren. Beim Bergen empfiehlt sich jedoch in jedem Fall der Gebrauch eines Plastiksackerls. HundebesitzerInnen haben oft Erfahrung mit der Handhabung eines Sackerls zum Bergen von geruchsintensiven Stoffen. Plastiksackerl über (im Falle einer Kuhflade) beide Hände stülpen und kräftig zupacken.

Gleich aufs Beet oder einwässern
Den nährstoffreichen Schatz kannst du nun direkt in die Erde einarbeiten oder aber in Wasser legen. Er löst sich dann auf und fermentiert noch etwas. Dann ins Gießwasser mischen und wie Brennnesseljauche auf die Beete gießen.

ACHTUNG! Wahrscheinlich weißt du nicht, welche Kuh dir die Flade gelegt hat. Geh daher vor allem beim Gießen - wenn schon Pflanzen im Beet stehen - vorsichtig zu Werke. Gieße nur im Wurzelbereich und nicht auf die Pflanzen. Eventuell verbergen sich in der Jauche Darmbakterien der Kuh, die auf Gemüse nicht so günstig sind. Einmal im Boden, werden sie von anderen Bodenlebewesen unschädlich gemacht. Gemüse aus solchen Beeten sicherheitshalber waschen.

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