Dienstag, 10. Mai 2016

Wenn dem Ton die Stille folgt



Klangschalen zu spielen ist eine Frage des guten Tons. Doch ebenso wichtig wie der Ton ist der langsame Übergang in die Stille.


Ton und Vibration
Die Klangschale wirkt durch ihren Ton und ihre Vibration. Der Ton - oder besser die vielen, vielen Obertöne - der Schale beschäftigt unser Gehirn so stark, dass es nicht mehr in der Lage ist, zu denken. Der Gedankenstrom versiegt und wir können endlich einmal entspannen.

Die Vibration erreicht jede einzelne Zelle unseres Körpers. Egal, ob die Schale direkt am Körper steht oder der Schall über die Luft übertragen wird. Die Zellen ordnen sich neu und geben in der leichten Bewegung Gift- und Abfallstoffe frei, die sie vielleicht schon lange gebunkert haben.

Doch was ist mit der Stille?
Versiegen Ton und Vibration langsam, so hat der nun beruhigte Geist Zeit, ungestört im Jetzt zu teiben. Der Körper hat Gelegenheit, die Veränderungen, die durch die sanften Schwinungen ausgelöst sind, zu verarbeiten. Eine kurze Oase der Regeneration mitten im hektischen Alltag regt die Selbstheilungskräfte an und gibt Raum zur seelischen Entwicklung.

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