Montag, 17. April 2017

Wühlmausabwehr mit Schafwolle



Da stehen sie schon einträchtig - die meisten zumindest. Dieses Jahr werden sie hoffentlich von Wühlmäusen halbwegs verschont, denn sie haben eine für Wühlmäuse unangenehm riechende und schmeckende Schafwollbarriere bekommen.

Beetrand
Um Wühlmäuse ganz vom Beet fernzuhalten, probieren wir einmal eine Beeteinfassung aus Schafwolle. Dazu ziehen wir einen kleinen Graben am Rand des Beetes, versenken unverarbeitete Wolle etwa fingertief und schließen das Ganze wieder. Soll dem Beet gleich einen wenig einladenden Geruch geben. Hoffentlich klappt's



Zusätzlich bei jeder Pflanze
Schafwolle direkt ins Pflanzloch zur Pflanze gelegt hat noch einen weiteren Effekt: Sie speichert Wasser sehr gut und zerfällt mit der Zeit, wird also irgendwann zu Kompost und damit zu "Pflanzenfutter". Das probieren wir auch gleich aus. Gut gießen, denn die Wolle kann sehr viel Flüssigkeit speichern und würde sonst der kleinen Pflanze zu Beginn vielleicht mehr Feuchtigkeit wegnehmen als geben. Und falls die Wühlmäuse sich doch von der Beetsperre nicht abschrecken lassen, futtern sie schafwollumhüllte Wurzelballen hoffentlich doch nicht an.

Kommentare:

  1. Es würde mich interessieren, ob das geklappt hat. Inzwischen hast Du ja noch einen Wühlmausschreck installiert. Also funktioniert es nicht mit der Schafwolle?
    Danke schon mal für die Ausskunft und herzliche Grüsse

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Edith,
    für die Pflanzen, die in der Wolle gestanden sind, hat es schon funktioniert. Für den Zierkohl hatten wir aber gerade keine, und beim Topi ist es sowieso schwierig, weil der ja viele Jahre in der Erde bleibt und sich selbst immer wieder vermehrt. Da haben wir den Wühlmauspieps installiert. Die Wolle hat halt den Nachteil, dass sie sich im Boden zu Kompost verwandelt und auch den Geruch verliert. Daher hilft sie für Pflanzen, die eine lange Wachstumsperiode haben, nicht bzw. halt nur wenige Monate.
    Liebe Grüße,
    Eva

    AntwortenLöschen
  3. Herzlichen Dank für den Beitrag. Die Wühlmäuse machen mir im Garten so richtig zu schaffen. Da beim Wolle zupfen und kardieren viel übrigbleibt, werde ich die Idee aufgreifen und auch berichten, ob es Erfolg hatte, die Pflanzen so zu schützen. Für Kräuter brauche ich den Schutz nur wenige Monate.
    Liebe Grüße aus dem Spinnstübchen

    Ach ja, ein interessantes Blog ist das hier. Ich werde bestimmt öfter vorbeischauen. :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Gudrun, ja, interessiert mich, wie es bei dir klappt. Je natürlicher die Wolle, desto besser sollte es ja gehen, da ist der Geruch noch am stärksten. Du hast ja da deine Quellen, wenn ich das richtig sehe.
      Liebe Grüße, freut mich, wenn du wieder vorbeischaust, war auch schon bei dir, eva

      Löschen
    2. Hallo Gudrun, ja, interessiert mich, wie es bei dir klappt. Je natürlicher die Wolle, desto besser sollte es ja gehen, da ist der Geruch noch am stärksten. Du hast ja da deine Quellen, wenn ich das richtig sehe.
      Liebe Grüße, freut mich, wenn du wieder vorbeischaust, war auch schon bei dir, eva

      Löschen