Samstag, 9. April 2016

Rohstoffquelle Spannleintuch


Ja, Du hast richtig gelesen. Ein löchriges Spannleintuch enthält eine Unzahl an Möglichkeiten!

Polsterüberzug
Ein Spannleintuch beinhaltet bis zu drei Polsterüberzüge (40 x 80 cm) oder zwei Posterüberzüge (70 x 90 cm). Für den 40 x 80-Überzug schneide ein Rechteck aus, das etwa 82 x 100 cm misst. Nähe die 100 cm-Kante zusammen, sowie eine Seite (die dann 40 cm breit ist). Nähe oben den Saum ein - fertig. Willst Du sicher sein, dass der Polster nicht herausschlüpft, nähe noch Knopf und Knopfloch oder Schlaufe.


Gummiband und Nähseide
Rund ums Spannleintuch herum verläuft ein Gummiband. Befreie es aus dem Stoff. Du hast dann ein Gummiband, das von der Steinschleuder bis zur neuen Unterwäsche für alles eingesetzt werden kann. Wenn Du beim Auftrennen vorsichtig bist, erhältst Du farbige Nähseide.



Seile, Stricke
Die Reste Deines Spannleintuchs schneide einfach in etwa zwei cm. breite Streifen. Ziehe die Streifen auseinander und Du erhältst recht stabile Seile. Flichst Du jeweils drei von ihnen, hast Du ein festes Seil.

Verrottbare Pflanzhilfen
Die Seile bestehen aus Baumwolle, sie verrotten also. Ideal zum Aufbinden von Paradeisern und allem, was Du aufbinden möchtest.

Kompost
Alles, was sonst noch an kleinen Resten von Deinem Spannleintuch übrig bleibt, wandert auf den Komposthaufen. Keine Gummibänder! Die gehören in den Müll. Die Baumwolle verrottet. Am besten ist natülich Biobaumwolle. Doch ein Spannleintuch wurde normalerweise schon oft gewaschen, so dass alle oder die meisten Schadstoffe längst in die Umwelt gelangt sind (Du siehst, ein Bio-Spannleituch ist auf jeden Fall besser). Deinen Garten belasten sie nicht mehr.

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