Mittwoch, 2. September 2015

Brombeere



Die Brombeere ist eine Sammelsteinfrucht. Die Früchte sind süß und würzig. Der Strauch wächst an lichten Stellen in Wäldern, an Waldrändern und auf ausgeschlagenen Stellen. Ihre Äste sind mehr oder weniger dornig. Die Früchte reifen ab August, in höheren Lagen bis in den September.

Verwendung:
Die Früchte isst Du am besten roh. Viele Vitamine zersetzen sich bei längerer Lagerung oder beim Erhitzen. Im rohen Zustand sind noch alle erhalten. Sammelst Du sie selbst am Waldrand, isst Du die Kraft des Waldes direkt mit.

Wenn Du zu viele hast, kannst Du Marmelade, Gelee oder Saft daraus machen. Willst Du, dass Deine Produkte lange halten, spare nicht mit Zucker. Wenn Du sie innerhalb der nächsten ein, zwei Monate aufessen möchtest, kannst Du weniger Zucker verwenden.

Die Blätter des Brombeerstrauches ergeben getrocknet einen feinen Tee. Fermentierst Du ihn, kannst Du ihn als Ersatz für Grüntee verwenden. Geschmacklich ähnlich enthält der Brombeertee kein Koffein. Der Tee wirkt zusammenziehend und kann bei Durchfall helfen. Wenn Du ihn gurgelst, ist er gut bei Entzündungen Deines Halses oder auch Rachens.

Ausgefallene Kombinationen:
Brombeeren passen sehr gut zu mildem bis leicht würzigem Käse. Auch zu Rohschinken schmecken sie wunderbar. Probiere einmal prosciutto con Brombeere oder einen gemischten Brombeer-Käse-Schinken-Teller mit Weintrauben und Birnen. Sind alle drei etwa zur selben Zeit reif.

Sammeltipps:
Sammle nur Früchte, die richtig prall und rund, schon etwas weich sind. Die sind wirklich süß. Härtere Früchte sind oft noch sehr sauer, auch wenn sie schon schwarz sind. Koste Dich durch, um den Unterschied erkennen zu können.


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