Samstag, 26. Oktober 2013

Ein neues Beet entsteht



Im nächsten Jahr wird hier ein neues Beet entstehen. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Einfach umgraben, dick Mulch auflegen oder auch ein Hochbeet planen. Wir haben hier einen Versuch aus verschiedenen Methoden gestartet und hoffen, ein paar Vorteile verbinden zu können.


Umgraben
Ein neues Beet durch Umgraben anzulegen, geht vergleichsweise schnell.
Vorteile: Die Erde ist danach locker und kann sofort bestellt werden.
Nachteile: Es ist sehr anstrengend und das Bodenleben wird relativ nachhaltig gestört.

Dick mulchen
Wenn du genügend Mulchmaterial hast (Heu, Laub, ...), dann geht die Vorbereitung dieses Beetes sehr schnell. Mulch dick (30 cm bis halber Meter) ausbringen - fertig. Mulch soll das darunter wachsende Gras ersticken, so dass schließlich eine "leere" Fläche für dein Gemüse bleibt.
Vorteile: Wenig Arbeit, sobald das Beet fertig ist, gibt es durch die Abbauprozesse des Mulches ein sehr aktives Bodenleben.
Nachteile: Bestellen kannst du dieses Feld erst nach einem Jahr. Denn mindestens so lange dauert es, bis die Pflanzen, die an dieser Stelle gewachsen sind, wirklich abgestorben sind.

Hochbeet
In einem Rahmen aus Holz oder sonstigem Material werden etwa einen Meter hoch folgende Schichten gelegt:
gröberer Strauchschnitt
Mulch
Kompost oder Mist
Erde
Vorteile: ein Hochbeet ist rückenschonend, da es ja etwa einen Meter über dem Boden seine Erdfläche hat. Durch Mulch und Kompost oder Mist beginnen schnell Abbauprozesse, die das Bodenleben fördern und Wärme erzeugen. Das Beet kann daher schon früher im Jahr bestellt werden - die Erde ist etwas wärmer als normale Erde im Garten. Durch die vielen Nährstoffe, das gute Bodenleben wachsen Pflanzen üblicherweise besonders gut im Hochbeet. Es kann sofort nach Aufbau bestellt werden.
Nachteile: Viel Arbeit, eventuell Kosten. Sehr begrenzte Fläche. Ein Hochbeet verliert nach einigen Jahren seine speziellen Eigenschaften (wenn die Abbauprozesse vollständig abgeschlossen sind). Dann ist es nur noch ein Beet auf höherem Niveau.

Unser Versuch
In unserem Versuch verbinden wir ein paar der oben beschriebenen Techniken:
Wir mulchen etwa 20 cm dick und streuen etwas Asche und viel Erde mit Kompost gemischt darüber. Wir haben mit dem Mulchen im September begonnen.
Wir erhoffen uns folgende Vorteile:
Relativ wenig Arbeit (hat sich schon bewahrheitet), Möglichkeit, das Beet zu bestellen schon im Frühling - also nach einem halben Jahr. Durch den Mulch angeregtes Bodenleben und etwas Wärme. Nachdem der Mulch verrottet ist, soll dieses Beet in die normale Gartenebene übergehen, also ein normales Beet sein.
Nachteile:
Immer noch dauert es relativ lange. Da wir es aber über den Winter setzen lassen, sollte das OK sein. Mehr Arbeit im Vergleich zum normalen Mulchbeet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen