Sonntag, 16. Juni 2013

Schneckenplage!



So sieht's aus bei uns im Garten. Der viele Regen hat die Schneckenpopulation unglaublich erhöht. Bis jetzt haben wir ja gar keine Schneckenverteidigung gemacht (außer absammeln und weit entfernt vom Beet in der Wiese absetzen), weil zwar immer wieder einige unterwegs waren, sich der Schaden aber in Grenzen gehalten hat. Aber das ist doch zu viel!


Hollerweinfalle versus Bierfalle
Bierfallen sollen Schnecken ja mit ihrem Geruch anziehen. Die Schnecken trinken, besaufen sich, fallen ins Bier und ertrinken. Bier hatten wir keines zu Hause. Also entnahmen wir etwas aus dem Hollerweinfass und haben es verdünnt. Keine Ahnung, ob sie Hollerwein auch trinken. Wir werden sehen.

Es sind ja alle Möglichkeiten, Schnecken zu vernichten ziemlich ekelhaft. Ich hoffe, dass die Hollerweinfalle nicht ganz so grauslich ist wie andere Möglichkeiten.

Kommentare:

  1. Ich finde ja, die beste Methode gegen Nacktschnecken, sind Laufenten. Am Samstag habe ich zufällig eine Möglichkeit bekommen, mir welche auszuleihen, wenn uns hier mal wieder die Plage überfällt.

    Wir haben allerdings im Moment eher Schnecken mit Haus. Beim letzten Regen krochen plötzlich ganz viele davon über die Terrasse. Ich habe keine Ahnung, wo die alle herkamen, sonst sehen wir die nicht.

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  2. Oje, im Haus! Das ist ja schlimm. Die kriechen wirklich ins Haus hinein? Was machen sie dann dort?

    Bei uns ist es wie eine Heuschreckenplage. Ein paar große Schnecken (naja, eher ziemlich viele) und tausende! Junge.

    Laufenten wären super, aber leider würden unsere Hunde gar nicht verstehen, dass man die Enten nicht fressen soll ...

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  3. Ach, und einem unserer Hunde können wir nicht einmal erklären, dass man Schnecken nicht frisst. Obwohl das ziemlich grauslich ist, weil er dann ein ganz verschleimtes Maul hat :(

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  4. Hihi, jetzt muss ich noch mal posten, ich habe gerade die Bezeichnung "Pornoschnecken" zu den Nacktschnecken in einem Forum gelesen, ich lache immer noch.

    Und nein, die kommen nicht ins Haus, ich meinte die Sorte, die ihr Haus auf dem Rücken mit sich trägt. An der Terrassenscheibe hatten wir aber schon hin und wieder mal eine kleben.
    Der Hund hier, würde die Enten sicher auch gern fressen wollen. Unser Rüde hat auch Nacktschnecken gefressen, einmal sogar eine Kröte *igitt*

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  5. Pornoschnecke ist super *lol*

    Eine lebende Kröte haben unsere noch nicht erwischt, aber einen schon ewig toten, mumifizierten Frosch in einem verschlungen (sind Dackelmischlinge, der Frosch hat das ganze Maul ausgefüllt) und war - schwups - weg ...

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  6. Bisher musste ich gegen Schnecken nichts unternehmen. Ich hab die einzelnen Exemplare, die ich gefunden habe, einfach in die angrenzende Wiese geworfen, von da konnten sie dann wieder Anlauf nehmen ;-) Dieses Jahr wurden es aber auch mir zu viele. Ich musste sie dezimieren, wenn ich von meinem Salat auch was haben wollte.
    Ich habe mir gründlich überlegt, welche Methode ich anwenden soll. Die Schnecken tun mir schon auch ein bisschen leid, denn sie können ja nichts dafür dass sie auf Salat und Gemüse "programmiert" sind. Also sollten sie nicht unnötig leiden. Das heisst, es muss schnell gehen. Ich zerschneide sie also mit einem sehr scharfen Messer. Danach kommen sie in ein Kübelchen mit Salzwasser, das ich in der Toilette entsorge. Ja, es ist eine grausliche Methode, aber ich bin überzeugt, dass die Schnecken dabei am wenigsten leiden. Und das ist es, was für mich zählt.

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  7. Die Methode mit dem Messer habe ich auch schon gehört, bringe es aber nicht über mich. Ich glaube zwar auch, dass sie recht schnell geht für die Schnecken, aber trotzdem ... Ich hoffe halt, dass sie im Hollerweinrausch auch nicht zu sehr leiden.

    Glücklicherweise hat bei uns die Schneckenplage mit der Trockenheit wieder stark nachgelassen, so dass auch keine anderen Maßnahmen als hin und wieder über den Zaun werfen nötig sind (unsere Nachbarn sind Kuhweiden, wir schicken das Problem also nicht über den Zaun zu anderen Salatplantagen ;) )

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  8. Inzwischen habe ich von einer noch besseren Methode gehört. Und zwar von einem, der Schnecken erforscht und es also wissen sollte. Die Viecher liegen ihm zwar sehr am Herzen, aber er ist sich bewusst, dass sie weder in seinem, noch in andern Gärten was zu suchen haben. Also: Schnecken einsammeln, in einen Kessel damit und mit heissem (kochendem) Wasser übergiessen. Die Schnecken seien sofort tot, sogar noch schneller als mit dem Messer. Das ist mir auch sehr viel sympathischer, werde ich in Zukunft auch so handhaben. Aber inzwischen hat sich das Problem auch bei mir wieder entschärft.
    Die "über-den-Zaun-Methode" sei überhaupt nicht zu empfehlen. Wenn man bedenke, dass jede Schnecke über 100 Eier lege (und zwar wirklich jede, denn Schnecken sind hermaphroditen, also zweigeschlechtlich und befruchten sich in der Not auch selber), dann tue man sich damit gar nichts Gutes. Also, Wasser kochen.
    Übrigens, die Assistentin des Schneckenforschers legt in iherm Garten Holzbretter aus, darunter verkriechen sich die Schnecken tagsüber. Da kann sie sie dann "ablesen" und muss nichts nachts auf die Jagd gehen.
    Ich mache mich gleich auf die Suche nach einem Brett ;-)

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  9. Hallo Edith,
    das hört sich machbar an, auch wenn's mich schüttelt bei dem Gedanken - aber es schüttelt mich auch beim Gedanken an die Schneckenplage dieses Jahr im Frühsommer.
    Eines ist noch wichtig: Schnecken fressen ja sehr gerne auch andere Schnecken. Die toten Schnecken (egal wie sie umgekommen sind) also am besten irgendwo weitab vom eigenen und anderen Gärten entsorgen, sonst füttert man die Restschnecken gleich wieder ...
    Liebe Grüße, Eva

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