Samstag, 26. Januar 2013

Beete im Winterschlaf



Zugegeben, es ist nicht viel zu sehen. Aber das ist genau das, was Beete im Winter am liebsten haben: Eine dicke, weiße Decke.


Das kann der Schnee
  • Schnee hält die Erde einigermaßen warm. Auch wenn es draußen bei minus zwanzig Grad stürmt, bleibt die Erde unter dem Schnee schön "warm". Mehr als wenige Minusgrade werden es nicht. Wenn die Schneedecke sehr dick und dicht ist, isoliert sie sogar auf bis zu null Grad Celsius.
  • In der relativen Wärme und unter dem Schutz der feuchten Decke laufen auch im Winter langsame Verrottungsprozesse ab. Mulch etwa gibt auf diese Weise auch in der kalten Jahreszeit mehr Nährstoffe frei, die im Frühling dann zur Verfügung stehen.
  • Schnee speichert Wasser. Im Winter regnet es durchschnittlich weniger als im Sommer. Es kommt uns aber oft nicht so vor, weil der Regen in Form von Schnee lange liegen bleiben kann - und auf diese Weise immer mehr wird. Solchermaßen sammelt sich der Regen an und wässert den Boden für einen feuchten Start in den Frühling. Samen und Jungpflanzen sind gut mit Wasser versorgt.

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