Mittwoch, 22. August 2012

Mit Muffins fängt man Mäuse



Bei uns wohnen zurzeit Waldmäuse. Und auch wenn sie allerliebst sind mit ihren braunen Rücken und weißen Bäuchen, passen sie doch in den Wald besser als ins Haus.

Der Muffin am Herd
Nachts etwas unversiegelt stehen zu lassen, ist keine gute Idee, wenn man Mäuse hat. So wechselte auch ein Muffin, der auf einem Teller die Nacht am Herd verbringen sollte, sofort den Besitzer. In der Früh fehlte ein Teil des "Daches". So wanderte das begehrte Gebäck sofort in die Mausefalle, wo es zwar nicht mehr ganz so interessant war, aber nach zwei Tagen doch einen Abnehmer fand.
 


Die Maus in der Rattenfalle
Ja, genau, das ist eigentlich keine Mausefalle, sondern eine Rattenfalle. Gemacht für viel größere Tiere. Doch Waldmäuse sind größer als Hausmäuse, so dass sie sich in den gewöhnlichen Mausefallen immer die Schwänze einzwicken. Daher haben wir zu der großen Falle gegriffen, in der eine Maus, auch wenn sie ein paar Stunden unentdeckt bleibt, etwas Bewegungsfreiheit hat. Daher ist sie beim Freilassen im Wald nicht ganz so traumatisiert und hat viel bessere Überlebenschancen.

Handhabung einer Lebendmausefalle
Es gibt verschiedene Lebendmausefallen. Alle haben gemeinsam, dass die gefangege Maus am Leben bleiben soll. Das tut sie auch normalerweise. Ein paar Dinge sind jedoch auch bei den ungefährlichen Fallen zu beachten.
  • Lasse nie eine Lebenmausefalle bestückt stehen, wenn du mehrere Tage nicht zu Hause bist. Die Maus verdurstet, auch wenn unendlich viel Käse (oder Muffins) in der Falle ist.
  • Tu eventuell ein paar Tropfen Wasser in die Falle, denn Mäuse haben einen schnellen Stoffwechsel. Sie brauchen oft zu fressen und zu trinken. Schnappt die Falle am Abend zu, du bemerkst die Maus aber erst in der Früh, ist das schon eine ganz schöne Durststrecke.
  • Setze Mäuse dort aus, wo sie auch eine Überlebenschance haben. Waldmäuse gehören in den Wals, Feldmäuse aufs Feld - bei Hausmäusen wird es etwas schwieriger ;)

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