Dienstag, 3. Januar 2012

Vom iPhone beschimpft


© KBregulla PIXELIO
Ein iPhone beschimpft ein Kind! So geschehen einem 12-Jährigen in einem Tesco-Supermarkt beim Testen der Sprachsteuerung Siri am iPhone 4S. Das unhöfliche Gerät sprach (für minderjährige LeserInnen zensiert): „Shut the f... up, you ugly t...“ Heißt so viel wie: "Schalt die Fäkalie ab, du häßliche Torte*"

Digitale Sicherheit adeMit Äußerungen solcher Art müssen wir uns immer wieder einmal herumschlagen. Bis jetzt waren die Bösen aber menschlich. Sprich: unberechenbar. Soll sich das nun ändern? Sollen wir uns in Zukunft auch in digitaler marketing-optimierter Umgebung nicht mehr sicher fühlen können?

Parallelwelt nach eigenem GustoTreten wir ein in den virtuellen Raum, erwarten wir Wohl-Geordnetes, Berechenbares, "Gutes". Und zwar egal, in welcher Hinsicht. Spielt der Kriegsfreak etwa ein Wargame, so scheint für den ZuschauerIn gar nichts "gut". Doch der SpielerIn hat sich genau das Szenario gewählt und bekommt, wofür er bezahlt hat.

Digitaler AufstandNun stell Dir einmal vor, das Wargame beschließt, sich - ähnlich wie das iPhone - zu verselbstständigen. Die Parteien wollen nicht mehr kämpfen - schließen gar Frieden. Der Superheld wird von Schuldgefühlen und posttraumatischem Stresssyndrom geplagt, sagt "fuck off" zur Mousesteuerung und gründet eine Familie. Was dann?

Stell Dir vor, es ist Wargame und keiner geht hin!

*oder so

Infoquelle: www.orf.at

Kommentare:

  1. Aus der "Erfahrung" heraus würde ich es so übersetzen: "H**t's M**l, du Fl**tch*n!". ;-)

    Das letzte Wort "tart" habe ich mal noch entschärft übersetzt. :-D

    Grüne Grüße
    Basti

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  2. Vielen Dank für die kindgerechte Übersetzung ;)

    luftige Grüße,
    Eva

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