Sonntag, 13. November 2011

Holz vor der Hütte


Solche Stapel geben ein gutes Gefühl, wenn die Temperaturen sinken. Sie sind den ganzen Sommer draußen in der Sonne gestanden und schön trocken! Einer der größeren Klötze sorgt für eine gute Stunde Wärme.

Buche suche!
Das hier ist Buchenholz, eines der besten Brennhölzer. Es ist ein Hartholz, das lange brennt und viel Energie gespeichert hat, die es dann in Form von Wärme freigibt.

Ein Ofen für die ganze Wohnung
Im Winter rücken wir näher zusammen und nutzen nur etwa 50 m2 unserer Wohnung intensiv. Für diese Fläche genügt ein normaler Werkstattofen. Bei so einem Modell sieht man zwar die Flammen kaum (außer bei offenem Ofentürl), aber er gibt wunderbar und effizient Wärme.



Auf die Regulation kommt's an
Unser Hauptraum ist die Wohnküche. Sie ist mit einem Filzvorhang von Vorzimmer, Bad und Schlafzimmer getrennt. Der Filzvorhang bleibt geschlossen, bis es im Wohnzimmer richtig warm ist. Wenn es zu warm wird, spätestens aber am Abend eine Stunde vor dem Schlafengehen, machen wir ihn auf. Die Wärme zieht ins Schlafzimmer und wir haben es gemütlich zum Einschlafen.

Eine Nacht lang Feuer
Um unseren kleinen Ofen dazu zu bewegen, über Nacht die Wärme zu halten, mussten wir etwas experimentieren. Jetzt haben wir eine Lösung: Ein richtig großer Scheit kommt rein, wir lassen ihn gut anbrennen. Dann stellen wir die Luftzufuhr auf Minimum. Der Scheit glüht friedlich die ganze Nacht und in der Früh können wir auf den Resten gleich wieder Feuer machen.

Kommentare:

  1. Ich überlege, ob ich im nächsten Jahr einen kleinen Holzofen in meine Laube einbaue. Da muss ich aber erstmal abklären, inwieweit das überhaupt möglich ist.

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  2. Normalerweise reicht ein feuerfester Abzug (Rauchfang) und eine feuerfeste Unterlage. Wenn die Laube ganz aus Holz ist, ist eine feuerfeste Konstruktion hinter dem Ofen an der Wand gut. Alles Gute beim Ofenprojekt :)

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