Freitag, 8. November 2013

Dämmen statt heizen

Was du dämmst, musst du weniger heizen. Dämmung fängt nicht bei der 15-Zentimeter-Styropor-Fassadenverschalung an. Du dämmst schon, wenn du Vorhänge vors Fenster hängst. Und auch ein Bisschen mehr ist nicht viel Aufwand.

Kastenfenster mit Lüftung
Unsere Fenster sind nicht dicht. Den Kerzentest mussten wir nie machen (Kerze vors Fenster halten, wenn sich die Flamme bewegt, dann gibt es einen Luftzug), weil man bei uns den Luftzug schon mit bloßer Hand bestens spüren konnte. Im Winter wird's da frostig.



Innen- und Mitteldämmung
Zwischen den beiden Fenstern haben wir einen "Fensterpolster" in Form einer Dämmplatte verwendet. Die Zwischenräume zwischen Fenster und Fensterrahmen erhielten eine Wattefüllung und die Scheiben eine Folie, die ähnlich wirkt wie ein drittes Glas.

Vorhang-Dämmung
Damit die Dämmplatte (zumindest von innen) nicht sofort sichtbar ist und als zusätzliche Wärmung haben wir unten am Fenster Vorhänge angebracht. Vor das ganze Fenster kommt in der Nacht ein Fliesvorhang. Der wirkt wie eine warme Decke.



Erfolg gleich spürbar
Den Unterschied haben wir gestern Abend gleich gespürt. Kein kühler Luftzug mehr, die Eiskristalle bleiben draußen.

Kommentare:

  1. Danke, hast mich soeben auf eine Idee gebracht! Seit längerem habe ich schon festgestellt, dass unser gar nicht altes Haus alles andere als dicht ist. Vor allem bei starkem Föhn zieht es doch ziemlich stark.
    Ich werde Deine Idee aufgreifen, bloss will ich statt Watte Wolle verwenden. Ich habe noch recht viel Roh- wie auch gewaschene Wolle. Die dürfte sich hervorragend eignen. Und vielleicht mache ich mir Filzstreifen, die ich immer wieder verwenden kann...
    Vielen Dank!

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  2. Hallo Edith,
    Wolle ist auf jeden Fall gut dafür, in größere Ritzen haben wir auch schon Rohwolle angewendet. Passt wunderbar. Und wenn du sogar eigens dafür filzt - sieht es auch noch gut aus! Alles Gute mit den Fenstern!
    Eva

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